3 zu 1 gegen den FC Hürth

Im dritten Heimspiel der Saison gab es für den FC den dritten Sieg.

"Ich bin sehr erleichtert, dass wir heute drei Punkte eingefahren haben. Wir wussten von der Stärke des Gegners. Das Spiel war lange offen, nach dem 3 zu 1 haben wir dann auch nichts mehr zugelassen. Insgesamt war es ein sehr enges Spiel, es hätte in beide Richtungen gehen können", so fasste Beecks Trainer Friedel Henßen die Partie in der Pressekonferenz zusammen.

Beeck begann gut und hatte durch Norman Post (10.) sowie Marius Müller (11.) früh die ersten Aktionen auf das Hürther Tor. Nach 14 Minuten fiel dann auch das 1 zu 0. Eine Flanke von Marius Müller konnte Hürths Niklas Miszkiewicz nicht gut klären, so dass Thomas Lambertz aus kurzer Distanz per Kopf erfolgreich war.

Keine halbe Stunde war gespielt, da konnten die Gastgeber nachlegen. Einen abgeblockten Schuss von Armand Drevina spielte Yannik Leersmacher flach in die Spitze, Shpend Hasani brachte den Ball zu Norman Post, der musste das Spielgerät aus sechs Metern nur noch im leeren Tor unterbringen.

Hürth aber blieb trotz des Rückstand weiter aktiv und kam durch Joseph Mbuyi auf Zuspiel von Zachary-Oduro Bonsu nur wenige Minuten später wieder heran.

Nach dem Wechsel blieb die Partie weiter spannend und intensiv, irgendwie hatte man das Gefühl die Gäste sind dem Ausgleich näher als Beeck dem dritten Treffer. Echte Torchancen blieben aber Mangelware.

Die Entscheidung fiel dann gut 20 Minuten vor dem Ende. Eine weite Flanke von Kapitän Maurice Passage nahm Marius Müller gekonnt an und leitete den Ball weiter auf Thomas Lambertz. Der Schütze des ersten Beecker Tores narrte noch zwei Abwehrspieler und legte dann für Armand Drevina auf. Aus elf Metern donnerte der Mittelfeldmann den Ball zum 3 zu 1 unter die Latte. Vergebens beschwerten sich die Hürther bei Schiedsrichter Daniel Meys. Marius Müller soll das Spielgerät bei der Ballannahme an die Hand gesprungen sein. Das Schiedsrichter Gespann sah aber keine strafbare Handlung.

So gelang Beeck der dritte Sieg im dritten Heimspiel. Zumindest bis Sonntag hat man die Tabellenspitze wieder erklommen. In den beiden kommenden Wochen stehen zwei Auswärtsspiele an. Am Sonntag, 30. September um 15 Uhr bei Viktoria Arnoldsweiler und am Samstag, 6. Oktober zur ungewöhnlichen Anstosszeit um 19.45 Uhr beim Aufsteiger SV Deutz 05.

Vor dem Spiel gegen Hürth wurde übrigens ein ehemaliger Beecker überrascht. Sascha Rodemers, der von 2010 bis 2013 im Tor des FC stand und heute immer noch beste Kontakte rund ums Waldstadion pflegt, wurde von Co-Trainer Dirk Ruhrig ein Trikot mit der Nummer 40 überreicht. Hintergrund, "Rosi" wie ihn seine Freunde nennen, wurde im Juni 40. Da er aber seit gut einem Jahr auf Mallorca lebt, sieht man sich nicht mehr ganz so oft. Seinen angekündigten Besuch zum Spiel gegen Hürth wollten seine Freunde aus der alten Heimat nutzen um ihn zu überraschen. Rodemers, der für Beeck insgesamt 61 Spiele in der NRW- und Mittelrheinliga bestritt, freute sich sichtlich über das spezielle Präsent.

Das war der FC gegen Hürth :

Zabel - Passage - Fäuster - Wilms - Post - Leersmacher - Drevina - Iohara (63. Thelen) - Lambertz (78. Fujiyoshi) - Müller (88. Lukic) - Hasani

Noch im Kader : Aretz - Geiser und Jankowski

Torschützen :
1 - 0 Thomas Lambertz (14.)
2 - 0 Norman Post (26.)
2 - 1 Joseph Mbuji (33.)

3 - 1 Armand Drevina (69.)

Schiedsrichter : Daniel Meys (Aachen) - Assistenten : Andreas Nonnenmacher und Maurice Groth

Zuschauer : 220 im Beecker Waldstadion

 
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